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USA - Die Südstaaten

Reisen
Zitat:
"Der alte Süden ist zwar vom Winde verweht,
doch das gute Leben ist hier immer noch wichtig."

Unsere Reiseroute führte uns, beginnend in Atlanta, durch folgende Staaten:

Atlanta, die Hauptstadt von Georgia, ist eine Metropole wie die anderen Big Cities in den Staaten und doch ganz anders. Man spürt sofort den Südsataaten Flair. Lässiger, die Menschen hasten nicht durch die Strassen, sie flanieren. Das Herz von Atlanta besteht aus Büro- und Hoteltürmen, es gibt chaotische High- und Freeways. Doch gleich außerhalb des Zentrums kehrt Ruhe ein. Man durchstreift die zahlreichen Grünanlagen, findet romantische Strassenzüge mit alten Häusern in parkähnlichen Gärten und genießt die entspannte Atmösphäre.

Ashville, die nächste Station unserer Reise liegt im westlichen Teil von North Carolina. Ein Highlight dieser Region ist der "Great Smoky Mountain Nationalpark" in den südlichen Appalachen gelegen. In diesem Nationalpark, dem früheren Stammesgebiet der Cherokee Indianer, gibt es riesige Wälder, bis zu 1800 m hohe Berge und 800 Meilen Wanderwege. Ein botanisches Paradies. Es zu beschreiben ist unmöglich; hinfahren und anschauen. Auch Ashville selbst, 1797 gegründet, bietet viel historisches und ist einen Besuch wert.

Gatlinburg, im Bundesstaat Tennessee liegt am nördlichen Rande der Smoky Mountains und ist die Basis für die vielen Parkbesucher. In den Wintermonaten ein interessantes Skigebiet. Ca. 10 Meilen nördlich liegt Pigeon Forge. Hier ist von abgeschiedener Bergromantik nichts mehr zu spüren. Dollywood, die Mega- Besucherattrakion mit dem Themenpark des ehemaligen Country Stars Dolly Parton lockt jedes Jahr zig-tausende Besucher an. Hollywood at it's best. Man muß es nicht mögen, aber anschauen allemal.

Nashville, auch im Bundesstaat Tennessee gelegen, ist das Zentrum der Country- und Western Scene. Auf dem "Honky Tonk Broadway" reiht sich Bar an Bar. Live Musik von den besten Bands gibt es zu freiem Eintritt fast rund um die Uhr. Unvorstellbar, wenn man es nicht gesehen und erlebt hat. The music city!!!

Memphis Tennessee, ist am Schwemmland des Mississippi gelegen. Sojabohnen-, Gemüse-, und vor allem endlose Baumwollfelder säumen die Strassen. Und auch hier sind die Broadways geflutet von Country- und Western Musik; auch viel Blues mischt sich darunter. Die Atmosphäre ist südländisch lässig und friedlich. Betrunkene und Krawallmacher sucht man vergeblich.

Vicksburg, weiter südlich am "Großen Fluß", im Bundesstaat Mississippi gelegen, ist ganz anders. Die Stadt zählt heute ca. 25000 Einwohner. Man findet prächtige Pflanzervillen im Ort. Riesige stählerne Brücken über den Mississippi verbinden Vicksburg mit dem Norden von Lousiana. Das weitläufige Gelände, in dem die Kesselschlacht während des Bürgerkrieges stattfand, besichtigt man am besten mit dem Auto. Es lohnt sich.

Vacherie Louisiana, ganz im Süden der USA, westlich von New Orleans, bezaubert mit den herrlichen Plantagen und deren großartigen Villen. Oak Alley Plantation, A Creole Plantation und St. Joseph Plantation sind die bekanntesten. Sehr, sehr schön.

New Orleans Lousiana, der Süden der USA hat uns in Beschlag genommen. In einem Reiseführer fand ich folgendes: "Ein Potpourie der Kulturen hat sich am Unterlauf des Mississippi versammelt - indianisches Erbe, dazu spanische, französische, afrikanische und angelsächsische Einflüsse. Jazz, Cajun- und Zydeco Musik wurden in Louisiana aus der Taufe gehoben. Für viele Besucher ist schon die köstliche kreolische Küche eine Reise wert".
Ein Spaziergang durch den French Market, nach dem Essen ein süßer Nachtisch im Cafe du Monde und danach auf einer Bank am Ufer des Mississippi den Sonnenuntergang genießen - es gibt kaum etwas vergleichbares.

Mobile Alabama, unser nächstes Reiseziel. Die Route führt uns zunächst am Lake Pontchartrain entlang, dem zweitgrößten Salzwassersee der USA. Der See bedeckt eine Fläche von ca. 1850 km² und ist ca. dreimal so groß wie der Bodensee. Im See finden sich Haie und Alligatoren; die umliegenden Feuchtgebiete werden von Ottern, Wildschweinen, Enten und Adlern bewohnt. Weiter geht die Route entlang der Küste am Golf von Mexiko. Es gibt kilometerlange, herrliche unverbaute, frei zugängliche Sandstrände. Die Häuser in Küstennähe stehen auf meterhohen Holz- oder Stahlstützen zum Schutz vor Überflutung. Mobile, eine Stadt mit ca. 200 000 Einwohner liegt in der Mobile Bay mit Zugang zum Golf von Mexiko. Es gibt eine große Hafenanlage, Werften, Docks sowie Erdgas- und Erdölförderanlagen. Das historische Stadtviertel stammt aus dem 19. Jahrhundert.

Lake Buena Vista Florida, besteht aus einem rießigen Angebot an Hotelanlagen und Freizeitparks und ist im Besitz der "The Walt Disney Company". Kommt man vom Bundesstaat Alabama und erreicht den Bundesstaat Florida, so fällt sofort auf: Hier ist das "große Geld" zu Hause. Die Parks, die Strassen, die Fußwege und die Gebäude sind alle in einem Top Zustand. Hier lässt sich's leben.

St. Augustine Beach Florida, diese Stadt wurde von dem spanischen Admiral Pedro Menendes im Jahre 1565 gegründet. Man findet noch zahlreiche Gebäude aus der spanischen Kolonialzeit. Beeindruckend, die Festung Castillo de San Marcos. An allen Ecken und Enden der wirklich sehenswerten Altstadt findet man interessante Bauten und sehr schöne Lokale und Bars zu Verweilen. Die Strände sind super gepflegt und nahezu menschenleer. Ansicht dieser Region.

Savannah Georgia, im Dumont Reiseführer steht: "Strassen wie eine Parklandschaft; in Savannah verbinden sich Spanish Moss und historische Architektur aufs Schönste. Die vielen mit Azeleen, Kamelien und Magnolien bepflanzten Plätze und Parks im historischen Stadtzentrum sowie die mit Spanish Moss verhangenen Eichen (wenn die Eichen Schleier tragen) entlang der Oglethorpe Street verleihen Downtown Savannah einen fast musealen Charakter, der sich erst jenseits der Verkehrsadern des Martin Luther King Jr. Boulevards jäh ändert". In einem Strassencaffee zeigte uns die junge Besitzerin, eine ausgewnderte Britin, die Stadtteile, die wir uns unbedingt anschauen sollten. Und wir waren begeistert. Sehr eindrucksvoll, das Ufer des Savannah Rivers. Die Gebäude, Straßen und Verbindungswege wurden einst über drei Ebenen angelegt. Fußgängerbrücken und Treppen verbinden die River Street mit dem Lower und dem Upper Factors Walk. Die ehemaligen Büro- und Lagerhäuser beherbergen heute Restaurants und Bars, Galerien und Geschäfte. Herrlich um zu bummeln und direkt am River einen Kaffee zu trinken. Man spürt den angenehmen Lebensstil in der Stadt ohne Hektik und Stress.

Charleston, South Carolina, eine große Hafenstadt mit ca. 120000 Einwohnern. Auch Charleston hat ein sehr schönes historisches Zentrum, unmittelbar an der Atlantikküste gelegen, mit zahlreichen prächtigen Wohnhäusern und öffentlichen Gebäuden. In der Calhoun Street stehen ca. 2000 restaurierte Gebäude und bilden eine tolle Kulisse. Der Baustil ist der Karabik entlehnt; der Eingangsbereich zeigt zum seitlichen Garten und Kühlung spendende Veranden sind obligatorisch.

Atlanta, Georgia, Start- und Ende unserer herrlichen Reise durch die Südstaaten der USA. Die Reisezeit vom 01.05.2016 bis 20.05.2016 war ideal. Es war absolute Vorsaison, selbst in den größeren Städten waren die Restaurant's und die Sehenswürdigkeiten wenig frequentiert. Das Wetter war sehr schön, die Temperaturen meist sommerlich warm, nie heiß. Bis auf die bergige Region der Great Smoky Mountains, ist die Gegend vorwiegend flach und meist landwirtschaftlich geprägt. Eben ein etwas anderes USA, als der Westen mit seinen grandiosen Parks (Grand Canyon, Bryce Canyon usw.). Aber dennoch jederzeit eine Reise wert.










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